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D1 Die Epoche der Zisterzienser oder das Erwachen der Individualität
Wir wollen uns mit dem 12. Jh., dem Jahrhundert der Zisterzienser beschäftigen, indem wir dessen tiefgreifende Erneuerungen diskutieren und für unsere Zeit nutzbar zu machen versuchen. So tritt der Mensch aus dem Rituellen heraus und wird Person, so will Christi Leib begreifbar werden, und die Sinne regen sich. Erfahrung und Selbsterkenntnis führen zur Überprüfung des eigenen Verhaltens und werden Basis für eine korrekte Beurteilung der Umwelt. Die Vernunft tritt auf den Plan und zwingt von nun an zur Klärung des Verhältnisses zwischen Glauben und Denken. Die Sprache der Theologie entdeckt das Weibliche, Maria und mit ihr die Dimension des Leibes Christi geben der Kirche erste femminine Züge. Andererseits wächst die Abstraktionskraft des Menschen: Kirchen, Klöster und Texte werden schlichter, wesentlicher, anspruchsvoller.
Wir wohnen erst im Gästehaus des bedeutenden Zisterzienserklosters von Casamari (Frosinone), dann in einer reizenden Jugendherberge im mittelalterlichen Sermoneta (Latina). Vorgesehen sind gemeinsames und selbständiges Erarbeiten und Erfahren der Kursinhalte, Ausflüge und kleine Wanderungen in der idyllischen Umgebung und Versuche, Verstandenes in die heutige Zeit einfliessen zu lassen.
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Dauer:
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Eine Woche |
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Ort:
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Casamari (3N), Sermoneta (4N) |
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Unterkunft:
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In Kloster und in Jugendherberge |
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Reise:
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Individuell bis Frosinone. Rückfahrt ab Latina. |
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Preis :
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wird bei Zustandekommen festgelegt |
- D2 Die Epoche der Franziskaner oder das Erwachen des Umweltbewusstseins
Inmitten eines Olivenhaines in der idyllischen Einsamkeit einer romanischen Klosteranlage wollen wir den epochalen Neuansätzen franziskanischen Denkens und Handelns nachgehen. Die Trennung zwischen geistiger und irdischer Welt, zwischen Meditation und Tat, zwischen Kirche und Leben soll mit Franziskus' Hilfe überwunden werden, unsere Gottesbeziehung durch eine Veränderung unserer Wahrnehmung und unseres Kommunikationssystems eine Erneuerung und Konkretisierung erfahren.
Neben dem eigentlichen Arbeitsteil besteht Zeit zur individuellen Verarbeitung, zu kreativen manuellen Tätigkeiten und zu Ausflügen und Wanderungen in der Umgebung. Je nach Interesse der Teilnehmer können auch künstlerische Aspekte eingebaut werden. Kultur- und Kunststädte wie Todi, Montefalco, Spoleto liegen in unmittelbarer Nähe.
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Dauer:
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Eine Woche |
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Ort:
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Giano dell'Umbria (Perugia) |
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Unterkunft:
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Abbazia di San Felice |
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Reise:
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Individuell bis Foligno. Rückfahrt ab Foligno. |
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Preis:
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wird bei Zustandekommen festgelegt |
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